Fleur de Pommes


Fleur de Pommes

Die Kartoffel – gerade hier in Deutschland lieben wir sie heiß und innig und ganz gerne auch mal fettig als Pommes Schranke rot/weiß. Aber wussten Sie, dass die Kartoffel ihren Siegeszug hierzulande auf ganz andere Art und Weise begonnen hat?

Ursprünglich stammt die Kartoffel aus den Anden, genauer gesagt aus Peru, wo sie zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln gehörte. Im kargen Boden des Hochgebirges tat sich die Kartoffel schon immer schwer gut zu gedeihen. Vielleicht aus diesem Grund entwickelte die Pflanze wunderschöne Blüten. Das fanden auch die Spanier, die sich im 16ten Jahrhundert dort rumtrieben und brachten die Pflanze von dort mit. Und so kam die Kartoffel, über Spanien, England, Frankreich auch zu uns auf die adeligen Tische, und zwar als Blumenschmuck! Selbst Marie-Antoinette trug sie als blumige Zierde im Haar.

Als Nahrungsmittel allerdings war das Image der Kartoffel, im wahrsten Sinne des Wortes, „saumäßig“. Denn ungekocht ist sie giftig und somit warf man sie den Schweinen zum Fraß vor.

Erst später entdeckte man, dass die Knollen, wohlgemerkt gekocht, auch dem Menschen vorzüglich schmeckt und wunderbar sättigend ist, und so kennen wir sie heute – heiß-dampfend oder fettig.

 

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